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Choralle Berg

Der moderne Chor aus der Südpfalz


St. Urbansfest in Durbach, „bo“ – baden online berichtete:

2000 Besucher beim Urbansfest

Das Sommerwetter zog Scharen zum St. Anton

Herbstliches Traumwetter sorgte am Sonntag für ein hervorragend besuchtes Urbansfest des Durbacher Kirchenchors. Rund 2000 Gäste kamen. Die Pfarrer Alfons Haidlauf und Thomas Dempfle hielten dabei eine Dankandacht zu Ehren des Schutzpatrons der Winzer. 
Bereits vormittags machten sich viele der Gäste auf den Weg. Ein schier nicht enden wollender Besucherstrom bewegte sich den ganzen Tag über aus allen Richtungen durch die Rebberge zum St. Anton. Der Gastchor »Choralle« aus der Südpfalz bereicherte die Andacht bei der Urbanstatue mit harmonischen Gesängen. Deren Chorleiterin Julia Funk-Balzer dirigierte die zahlreichen Sängerinnen und Sänger des 42 Mitglieder zählenden Chors. Für alle war der Ausflug ins Badische ein herausragendes Ereignis.
Wolfgang Werner, Mitglied des Pfarrgemeindeteams, fungierte als Lektor beim Urbansfest. Und die Trachtenkapelle Durbach spielte sowohl zur religiösen als auch zu weltlichen Feier. Auch die Durbacher Weinprinzessin Hanna Danner war anwesend. Wie in den Vorjahren überschritt die Menge des ausgeschenkten neuen Weins (Durbacher Clevner) die 1000-Liter-Marke. Den ganzen Nachmittag über bildeten sich vor den Verkaufsständen lange Warteschlangen. Mehrere Minuten lang warteten die geduldigen Besucher für Flammenkuchen oder Schnitzelwecken.

„Choralle In Love 2.0“ Im Amtsblatt vom 3.2.2017 war’s zu lesen:

Niederhorbach Sängergemeinschaft 1859 Berg e.V. Choralle Berg Choralle in Love 2.0 Unser Pianist Markus Kuhn rief und wir sind dem Ruf gerne gefolgt. Im ganz neuen Festspielhaus in seinem Heimatort Niederhorbach haben wir am 22.01.2017 noch einmal unser Konzert Choralle in Love unter Leitung unserer Chorleiterin Julia Funk-Balzer gegeben. Vom ausverkauften Haus wurde unsere musikalische Reise durch die Welt der Liebe in all ihren Facetten begeistert aufgenommen. 120 Zuhörer, darunter auch einige „mitgereiste Fans“, belohnten uns mit großem Applaus. In seiner Dankesrede lobte uns Bürgermeister Ralf Lorenz sehr und bedankte sich auch bei Lokalmatador Markus Kuhn für die Initiative den Chor nach Niederhorbach zu holen. In der Vorbereitung haben sich viele helfende Hände unermüdlich für uns eingesetzt und im Festspielhaus eine gute Bühne und hervorragende Technik aufgebaut. Unser Dank geht an das Team vor Ort. Aber auch unser Deko-Team hat noch einmal tolle Arbeit geleistet und eine schöne Umrahmung geschaffen. Unsere Solisten waren: Julia Funk-Balzer, Marina Gaab, Michael Ansorge, Marco Müller, Lyrics und Maren Beiner. Maren, die auch unser Chorällchen leitet, war sehr kurzfristig für die erkrankte Claudia Knöll eingesprungen. Herzlichen Dank dafür. Unsere Darsteller waren: Gertrud und August Logé, Nadja und Herrmann Boudgoust, Julia Breidenbach und Jonas Kainz, Mia Stephany und Kilian Lehmann. Ganz lieben Dank an diese engagierten Menschen, die ihr schauspielerisches Talent auch in Niederhorbach zur Verfügung gestellt haben. Die Einleitung ganz ohne Worte gaben noch einmal Michael Kispert und Ursula Paepcke. Unsere Musiker waren: Markus Kuhn, Klavier, Alexander Lauer, Schlagzeug, Tobias Rothschmitt, Gitarre. Vielen Dank an unsere „Jungs“ für die super tolle Begleitung. Link zum Artikel: Niederhorbach

„Mit und fürs Herz“ Die Rheinpfalz berichtete am 25.02.2017

„Choralle“ begeistert im ausverkauften Festspielhaus Unter dem Motto „Choralle in Love“ spielten und sangen sich die 38 Musiker des Chors „Choralle“ aus Berg am Wochenende direkt mitten ins Herz der Zuhörer im ausverkauften Festspielhaus in Niederhorbach. Unter einer Vielzahl von roten Herzen begrüßte der Chor seine Gäste erst mal im Dunkeln, um gleich darauf stimmlich seine Präsenz zu zeigen. Und die kleinen Ansteck-Herzen schlugen im Takt mit. Die charmante Einführung in das Programm war ungewöhnlich, da „stimmlos“ und nur in Papierform vorgebracht. Doch das Publikum verstand und machte begeistert mit. Der zeitgenössische Chor hatte ein buntes Repertoire von Liebesliedern in seinem Gepäck. Unter der Leitung von Julia Funk-Balzer zeigten die Mitglieder ihr Können und begeisterten den Saal. Vielstimmig und punktgenau, wie unter anderem bei dem Lied „So soll es bleiben“ von der Komponistin Annette Humpe oder „Jungle Drum“, von Julia Funk-Balzer arrangiert. Aber auch Gospels, wie den von Brenton Brown geschriebenen Song „Lord, Reign in Me“ oder „Livin, on a Prayer“ von Jon Bon Jovi, hinterließen einen starken Eindruck. Zu den Höhepunkten zählten die Soloparts von Julia Funk-Balzer, Maren Beiner, Marina Gaab und Michael Ansorge. Sie alle beeindruckten mit ihrer stimmlichen Präsenz. Etwas ganz Besonderes war eine kleine Bank, umkränzt mit Blumen, Herz-Ballons und einem Album aus vergangenen Zeiten. Dort nahmen während des Abends Liebespaare jeden Alters Platz. Das älteste Liebespaar davon ist seit 56 Jahren verheiratet. Vereint, verliebt nahmen sie Platz und lauschten den dargebrachten Liebesliedern händchenhaltend. Als musikalische Begleitung fungierten Markus Kuhn am Klavier sowie Schlagzeuger Alexander Lauer und Tobias Rothschmitt, Gitarre. Seit 1998 besteht der Chor. Er entstand aus der „Sängergemeinschaft 1859 Berg“ und bringt neben der Vielzahl an Liedern über die Liebe auch Pop, Rock, Jazz, Spirituals und neugeistliche Musik ins Ohr. Das „Choralle in Love“-Programm ist nicht nur allen Liebespaaren dieser Welt gewidmet, sondern ist auch eine Hommage an den Pianisten Markus Kuhn, für seine stetige musikalische Chorzuneigung. |alve

„Choralle In Love“ – Konzertankündigung im Südpfalzkurier am 21.12.2016:

„Choralle in Love“: Chorkonzert am 22. Januar in Nieder-Horbach
 Viele Horbacher konnten am Weinkerwe-Sonntag bereits eine Kostprobe von „Choralle“ bekommen. Jetzt ist es gelungen, den Chor aus Berg in voller Stärke für ein ganzes Konzert im Festspielhaus zu gewinnen!
Am Sonntag, den 22. Januar um 18 Uhr heißt es: „Choralle in Love“. Der Name ist Programm: Es erwartet Sie eine leidenschaftliche musikalische Reise in die Welt der Liebe: Mit Stationen bei aktuellen Hits und immergrünen Klassikern von Adele über Brian Adams, Emiliana Torrini, Lionel Richie, Billy Joel bis Burt Bacharach. Doch "Choralle in Love“ ist mehr als hervorragend arrangierte Sangeskunst: Das Programm wird bereichert mit stimmungsvollen theatralischen Einlagen und immer neuen, originellen Szenen, die überraschen, verzaubern und uns alle Spielarten der Liebe mit ihren Höhen und Tiefen vor Augen und Ohren führen.
„Choralle“ besteht seit 18 Jahren und aus mittlerweile 37 Sängerinnen und Sängern. Das Repertoire des modernen Chors aus Berg unter der Leitung von Julia Funk-Balzer umfasst Balladen, Pop und Rock und Gospel.
Die Stimmen werden am Piano begleitet von Markus Kuhn aus Niederhorbach. Ein Heimspiel für ihn! Einlass ist ab 17 Uhr, für Getränke und Snacks ist gesorgt. Karten gibt es im Vorverkauf für 9 Euro (Kinder bis 16 Jahre 5 Euro) bei „Spiel und Spass“ in Bad Bergzabern. Wäre das nicht auch eine gute Geschenkidee?
Plakat Niederhorbach 22.01.2017

„Weihnachtsfeier 5.12.2015“ – Das Amtsblatt der VG berichtete in Ausgabe 50/2015:

Sängergemeinschaft 1859 Berg e.V. Choralle Berg Am vergangenen Samstag feierte Choralle ihren Jahresabschluss als Weihnachtsfeier. Mit den Liedern "Die Sonne Nubiens" und "All I want for christmas is you" eröffnete Choralle den Abend. Danach trugen sechs mutige Sängerinnen und Sänger vom Chorällchen drei Weihnachtslieder gekonnt vor. . Ein Highlight des Abends war das Duett von Alexander Voss, Dirigent Choralle und Maren Beimer, Dirigentin Chorällchen. Die ausgebildeten Musicalsänger sangen ein Stück aus "Aida" und ein weiteres Lied. Für Alexander Voss war dies der Abschiedsabend, denn er vertrat Julia Funk-Balzer während ihrer einjährigen Elternzeit. Choralle rundete den Abend mit Weihnachtsliedern ab.   Ehrung Uli Steinmann ehrte als Vertreter des Sängerbundes Linda Stephany, Leon Stephany und Linus Weingärtner für 5-jähriges singen im Kinderchor.   Ehrung 2 Anschließend ehrten Anja Kainz und Andreas Hohwieler für 50-jährige Mitgliedschaft der Sängergemeinschaft Walburga Scherrer, Gisela Seibert und Hildegard Scherrer, sie konnte nicht anwesend sein.  

„Sing fest beim Sing-Feschd“ – Das Amtsblatt der VG berichtete in Ausgabe 18/2015:

Sängergemeinschaft 1859 Berg e.V. Choralle Berg Rückblick Sing-Feschd Die frühlingshaft geschmückte Berger Gemeinschaftshalle war am vergangenen Samstag das Ziel vieler Chöre und Besucher. Das Chorällchen eröffnete unter der Leitung ihrer neuen Chorleiterin Maren Beiner und präsentierte fünf neu erlernte Stücke mit Bravour. Sehr viel Freude am Singen zeigten auch die weiteren vier Kinderchöre. Sie sangen lustige Kinderlieder, aktuelle Hits und Stücke aus Musicals. Das begeisterte Publikum belohnte die Kinder mit sehr viel Applaus. Bis auf den letzten Platz war die Halle bei den Kindern sowie anschließend bei den modernen Chören besetzt. Die Vorträge der Chöre waren auch hier sehr abwechslungsreich. Schlager, Pop, Rock, Klassik, alles wurde geboten und sprachlich gab es auch viele Variationen. Das Motto des Festes "sing feschd, beim Sing-Feschd" wurde erfüllt, somit ist die Premiere des ersten Sing-Feschd geglückt. Singfeschd

„Eine nette Begegnung“ – Die Rheinpfalz berichtete am 14.05.2014:

Eine verrückte Welt Berg: Die Chöre „Choralle Berg“ und „Musica Vita“ geben gemeinsames Konzert – Stimmgewaltige Auftritte begeistern die Zuhörer in der Gemeinschaftshalle Am vergangenen Samstag stellten die beiden modernen Chöre „Choralle Berg“ und „Musica Vita“ aus Neuburg beim Gemeinschaftskonzert in der fast ausverkauften Gemeinschaftshalle in Berg unter dem Motto „Nette Begegnung“ eindrucksvoll die gute Zusammenarbeit unter Beweis. „Manchmal klappt es sogar zwischen Bergern und Neuburgern“, sagte Moderator Jens Reinert und provozierte damit viele Lacher in der Gemeinschaftshalle in Berg. Selbstverständlich war das nicht ganz ernst gemeint, denn natürlich funktioniert die Zusammenarbeit zwischen den Nachbargemeinden.Gespannt blickten die wartenden Zuhörer in Richtung Bühne, als die Hallenbeleuchtung erlosch. Nach wenigen Momenten traten sieben schwarz gekleidete Männer in das Scheinwerferlicht. Erstmals an diesem Abend brandete Applaus auf. Dann ertönten die ersten Stimmen. Die Männer sangen eine Ballade. Darin erzählten sie von einer verrückten Welt, der „Mad world“. Zum zweiten Beitrag bekamen die Herren dann weibliche Unterstützung. Nun war der moderne Chor „Musica Vita“ der Sängervereinigung Neuburg komplett. 30 Sängerinnen und Sänger beglückten fortan das Publikum. Die Stimmung stieg stetig, immer mehr Menschen fühlten sich von den harmonischen Klängen in den Bann gezogen. Einen ersten Höhepunkt erlebte das Konzert, als der klassische Gospel „Glory to God almighty“ den Saal zum lauten Mitklatschen anregte. Es war der Schluss des ersten Konzertteils, in dem die Neuburger alleine eine Kostprobe ihres Repertoires zum Besten gaben. Getreu dem Motto des Abends „Nette Begegnung“ stießen die Damen und Herren der „Choralle Berg“ hinzu. Der stimmgewaltige Chor umfasste nun 70 Personen. All diese Einzelstimmen wurden zu einem harmonischen, wohlklingenden Ganzen, das, dirigiert von Patrick Himpel (Neuburg) und Julia Funk-Balzer (Berg), die Zuhörer faszinierte. Nach einer kurzen Pause hatten die Berger Gastgeber ihren großen Soloauftritt. Sie standen den Kollegen aus Neuburg in nichts nach und besangen ihr „Hungriges Herz“, riefen den Zuhörern „Viva la vida“, also „Es lebe das Leben“ zu und brachten mit Hilfe der Musik ihre Gefühlswelt zum Ausdruck: „Es geht mir gut“. Zum Abschluss dieses Abends standen nochmals beide Gruppen in voller Stärke gemeinsam im Rampenlicht. Mit dem Lied „So soll es bleiben“ endete ein stimmungsvoller, abwechslungsreicher Abend. Dirigent Patrick Himpel brachte die Atmosphäre auf den Punkt: „Mit solch einer Masse zu arbeiten, ist einfach geil“, sagte er begeistert. (cde) Zum Artikel Rheinpfalz 14.05.14  

„Nette Begegnung“: Ankündigung aus dem Wochenblatt SUEWE vom 08.05.2014

Gemeinschaftskonzert „Nette Begegnung“ „Choralle Berg“ und „Musica Vita“ stimmen sich auf das Konzert ein Berg. Mit einem Sonderprobentag bereiteten sich die Sängerinnen und Sänger von Musica Vita Neuburg und Choralle Berg auf das kommende Gemeinschaftskonzert am 10. Mai in der Gemeinschaftshalle Berg/Pfalz vor „Wir wollen unser Bestes geben, das Publikum einfach beeindrucken. Dafür haben wir nochmals einen gesonderten Probentag eingelegt, bei dem nahezu alle Sängerinnen und Sänger mit Begeisterung dabei waren“, zeigten sich die beiden 1. Vorsitzenden Ulrike Nuss vom Chor „Musica Vita“und Anja Kainz von „Choralle“ begeistert vom Engagement ihrer Chormitglieder. Beide Chöre werden zusammen die Stücke aufführen, die beim Workshop des Chorverbands Germersheim mit dem A-cappella-Ensemble „Maybebop“ erarbeitet und bereits bei einem Konzert des Kreis-Chorverbandes in Germersheim am 16. März des Jahres aufgeführt wurden. Dies sind A-cappella-Lieder, an denen die beiden Chöre nun schon seit September bis zur Aufführungsreife proben und feilen. Darüber hinaus wird sich noch jeder Chor mit eigenen Musikstücken präsentieren. „Ein guter Chorklang kommt nicht von ungefähr, und je müheloser und selbstverständlicher die Dinge beim Publikum ankommen, desto mehr wurde daran gefeilt“, so die Chorleiterin Julia Funk-Balzer, die den Berger Chor „Choralle“ nun schon seit 2012 leitet und ihr erstes Konzert in Berg hat. Die Zuschauer erwartet am 10. Mai in Berg in der Gemeinschaftshalle ein abwechslungs-reiches, tolles Programm, das auch mit modernen und neuen Arrangements überzeugen wird: mit tollen Liedern aber vor allem, mit viel musikalischem Spaß. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Karten sind zum Preis von 8 Euro (ermäßigt 4 Euro) erhältlich in Berg bei der Metzgerei Fried und in Neuburg bei den Bäckereien Rothhaas und Schwab. Auch bei den aktiven Sängerinnen und Sängern sind Karten noch erhältlich. Restkarten an der Abendkasse. Die Chormitglieder freuen sich über regen Konzertbesuch und auf viele nette Begegnungen.(ps) Zur Ankündigung Wochenblatt 8.5.14 bd Ein weiterer Vorbericht aus dem "Pfalz-Echo" vom 05.05.14: Pfalz-Echo 050514  

MAYBEBOP meets choirs: Bericht der „ChorPfalz“03/2014

  Doppelkonzert mit Chören und Maybebob in Germersheim am 16. März 2014 Sechs Chöre des Kreis-Chorverbands Germersheim beendeten ein gemeinsames Chorprojekt am Sonntag in der Stadthalle mit einem fulminanten Doppelkonzert.   In einer ausverkauften Halle traten zuerst Sänger der Chöre „Choralle“ aus Berg, „Chorprojekt 007 – Mit der Lizenz zum Singen“ und „Vox Humana“ aus Jockgrim, „Rhythmix“ aus Hayna, „Musica Vita“ aus Neuburg und das südpfälzische Ensemble „6nach8„ zusammen auf. Danach begeisterte das A-cappella-Pop-Quartett „Maybebob“ mit Auszügen aus seinem aktuellen Programm „Weniger Sind Mehr“. Die beteiligten Chöre hatten sich seit September 2013 auf das Konzert vorbereitet. Jeder Chor übte während seiner Proben die Stücke ein, die dann am Sonntag gemeinsam als großer, Bühne füllender Chor, vorgetragen wurden. Alle sechs Chöre trafen sich nur zu zwei gemeinsamen Proben, die erste an einem ganzen Sonntag im Januar. Kurz vor dem großen Auftritt trafen sich die Sänger im Alter von 17 bis gut 60 Jahren noch einmal zur Generalprobe. Der Konzerttag selbst begann schon früh am Morgen, denn nach Germersheim waren nicht nur die pfälzischen Chöre angereist, sondern auch die vier Sänger von Maybebob. Wie bei einem ersten Projekt vor zwei Jahren, dessen Abschlusskonzert in Jockgrim war, nahmen sich die vier Profi-Sänger Zeit und gaben in kleineren Gruppen Unterricht in Stimmbildung. In vielen Gesprächen vor dem Konzert und in der Pause schwärmten die Mitglieder der sechs Chöre von den Stunden mit Maybebob und bedankten sich mit lebhaften Applaus bei den „Lehrern“ zu Beginn des Konzerts. Die tolle Atmosphäre, die bereits den ganzen Tag unter den Akteuren herrschte, sprang schnell auf das Publikum über, das nach dem Öffnen des Vorhangs überwältigt wurde von der Menge an Mitwirkenden in rot und schwarz auf der großen Bühne. Hans Hofmann, Vorsitzender des Kreis-Chorverbandes Germersheim, übernahm selbst die Moderation des ersten Konzertteiles. Locker stellte er die einzelnen Chöre mit ihren Chorleitern vor, erzählte Interessantes über die Geschichte der zum Teil sehr junge Chöre und machte neugierig auf die Lieder, die der Projektchor sang. Chorleiter Patrick Himpel von „Musica Vita“ aus Neuburg dirigierte die ersten beiden Stücke. „So soll es bleiben“ sangen die Frauen und Männer mit kräftiger Stimme, folgten dem Dirigenten präzise und mit einem Lachen im Gesicht. Bei „Nette Begegnung“ griffen die Akteure singend und schauspielernd eine alltägliche Situation auf, die so manchem im Saal durchaus bekannt vorkam. Himpel gehört, wie die beiden anderen Chorleiter, die an diesem Abend das Podest betraten, zu einer neuen Generation von Chorleitern. Ihr Engagement, ihre Lust an neuer, moderner Chorliteratur war seh- und spürbar. Sie hatten die Chöre fest im Blick und führten gestenreich und mit großer Leidenschaft die Sänger durch die anspruchsvollen Stücke. Julia Funk-Balzer dirigierte den deutschen Popsong „Himmel auf“, der einfach toll und siebenstimmig gesungen wurde. Als „Kernidee des Singens“ bezeichnete Hans Hofmann das Stück „Just sing it“, das von Florian Wetzel, dem Chorleiter von „RhythmiX“ aus Hayna geleitet wurde. Seine Gesten, nachdem der letzte Ton, verklungen war, zeigte: das war richtig toll. Wie eine Welle aus Klang, Tönen und Lauten schwang ein Lied von den Faroer-Inseln mit dem Titel Gota durch den Saal, es zauberte eine ganz eigene, fremde Atmosphäre. Das fetzige „Pressure down“ mit einer beinahe mittanzenden Julia Funk-Balzer setzte den viel zu frühen Schlusspunkt nach dem ersten Konzertteil. Dann betrat Maybebob die Bühne. Die vier Sänger sind Freunde, beherrschen ihre Kunst perfekt, sie sind einfach ein fesselndes Ereignis. Ganz modisch mit Frühlings-frischem Stil wirbelten sie in einem ersten Schnelldurchlauf über die Bühne. Sie stellten sich singend mit „Hallo“ vor, sangen praktisch eine Kurzfassung eines kompletten Programms und wollten nach wenigen Minuten mit „Machs gut!“ von der Bühne verschwinden. Zum Teil leicht verwirrte Zuschauer fragen sich, das soll schon alles gewesen sein? Aber nein, denn zum Glück folgte noch der fast zwei stündige „Zugaben-Block.“ In einer perfekten Choreographie bewegten sich Jan Bürger, Oliver Gies, Sebastian Schröder und Lukas Teske über die Bühne, erzählten, diskutierten, hinterfragten und sangen, sangen, sangen. Wobei singen im Grunde ein zu einfaches Wort für die Kunst ist, die Maybebob mit ihren Stimmen und ihrem Mund als Instrument beherrschen. Sie reihten einen musikalischen Leckerbissen an den nächsten, ihre Lieder waren mal sentimental, fast morbide wie die Ballade „Kleiner grau Falter“ oder Grund tief ironisch wie „Lass dir Zeit!“. Nachdenklicher als noch vor zwei Jahren wirkten die vier, als sie sich über das Sterben und den Tod unterhielten oder dem Spaß beim Cabrio-Fahren den Umwelt-Gedanken gegenüberstellten. Schier unendlich sind die Tonlagen, in denen die vier sich bewegen. Kurzzeitig schaffte es der Bassist Sebastian Schröder bis in hohe Lagen und der Countertenor in den stimmlichen Keller. Ein Höhepunkt reihte sich an dem Abend an den nächsten. So wie die bedrohlich-düstere, genial gesungene Vertonung des „Erlkönigs“, ein schaurig-schönes Medley der Comedian Harmonists oder der Percussion-Solo von Tenor Lukas Teske. Kreativer Kopf des Quartetts ist Bariton Oliver Gies. Aus den Worten Student, Klimawandel, Integrationsverweigerung, Fahrradkurier und Hoeneß schuf er auf Wunsch in kaum drei Minuten ein Lied im Stil des Minnegesangs, das die vier trotz schwerer Aufgabe bravourös meisterten. „Music“ in der A-capella-Version von Maybebob schaffte eine so verblüffende Hör-Illusion, dass sich Zuhörer immer wieder selbst sagten: nein, das sind nur Sänger, hier sind keine Instrumente, sondern nur die Stimmen der vier Ausnahme-Künstler zu hören. Die Zugabe lieferten Maybebob und die Chöre zusammen mit dem Abschlusslied „Ade zur guten Nacht“ und ganz zum Schluß schlug auch das Herz jedes Pfälzers im Saal noch höher, als Maybebob ganz unplugged vom Blatt das „Pfälzer Lied“ sang. Unter den Vielen, denen am Schluss gedankt wurde, sei hier nur die Hauptorganisatorin Miriam Breining vom Kreis-Chorverband Germersheim und als Hauptsponsor mit überdurchschnittlichem Einsatz, die VR-Bank Südpfalz zu nennen. Zum Bericht ChorPfalz2014_3_S19

Sechs Chöre, vier Pop-Sänger, eine Bühne – Die „Rheinpfalz“ schrieb am 19.03.2014

Sechs Chöre, vier Pop-Sänger, eine Bühne Kreis Germersheim: Chöre des Kreischorverbands Germersheim geben ein Doppelkonzert mit der A-cappella-Gruppe „Maybebop“ Von Barbara Eichenlaub  Sechs Chöre des Kreischorverbands Germersheim beendeten ein gemeinsames Chorprojekt am Sonntag in der Germersheimer Stadthalle mit einem fulminanten Doppelkonzert. Danach begeisterte das A-cappella-Pop-Quartett „Maybebop“ aus Hannover mit seinem Programm „Weniger Sind Mehr“. In einer fast ausverkauften Halle traten zuerst Sänger der Chöre „Choralle“ aus Berg, „Chorprojekt 007 – Mit der Lizenz zum Singen“ und „Vox Humana“ aus Jockgrim, „Rhythmix“ aus Hayna, „Musica Vita“ aus Neuburg und das südpfälzische Ensemble „6nach8“ zusammen auf. Die Chöre hatten sich seit September auf das Konzert vorbereitet. Jeder Chor übte während seiner Proben die Stücke ein, die dann alle zusammen vortrugen. Alle sechs Chöre trafen sich nur zu zwei gemeinsamen Proben.Der Konzerttag selbst begann schon früh am Morgen, denn nach Germersheim waren nicht nur die pfälzischen Sänger angereist, sondern auch die vier Sänger der A-cappella-Gruppe „Maybebop“ aus Hannover. Wie bei einem ersten Projekt vor zwei Jahren nahmen sich die vier Profi-Sänger Zeit und gaben in kleineren Gruppen Unterricht in Stimmbildung. Die Chorsänger schwärmten von den Stunden mit „Maybebop“ und bedankten sich mit lebhaften Applaus zu Beginn des Konzerts. Die tolle Atmosphäre, die bereits den ganzen Tag unter den Sängern herrschte, sprang schnell auf das Publikum über, das nach dem Öffnen des Vorhangs überwältigt wurde von der Menge an Sängern in rot und schwarz auf der großen Bühne. Hans Hofmann, Vorsitzender des Sängerkreises Germersheim, übernahm die Moderation des ersten Konzertteils. Locker stellte er die einzelnen Chöre mit ihren Chorleitern vor, erzählte Interessantes über die Geschichte der zum Teil sehr jungen Chöre und machte neugierig auf die Lieder, die der Projektchor sang. Chorleiter Patrick Himpel von „Musica Vita“ aus Neuburg dirigierte die ersten beiden Stücke. „So soll es bleiben“ sangen die Frauen und Männer mit kräftiger Stimme, folgten dem Dirigenten präzise und mit einem Lachen im Gesicht. Himpel gehört, wie die beiden anderen Chorleiter, die an diesem Abend das Podest betraten, zu einer neuen Generation von Chorleitern. Ihr Engagement, ihre Lust an neuer, moderner Chorliteratur war sicht- und spürbar. Sie führten gestenreich und mit großer Leidenschaft die Sänger durch die anspruchsvollen Stücke. Julia Funk-Balzer dirigierte den deutschen Popsong „Himmel auf“, der siebenstimmig gesungen wurde. Als „Kernidee des Singens“ bezeichnete Hans Hofmann das Stück „Just sing it“, das von Florian Wetzel, dem Chorleiter von „Rhythmix“ aus Hayna geleitet wurde. Das fetzige „Pressure down“ setzte den Schlusspunkt des ersten Konzertteils. Dann betrat „Maybebop“ die Bühne. Die vier Pop-Sänger sind Freunde, beherrschen ihre Kunst perfekt und singen fast nur eigene Lieder. Ganz modisch wirbelten sie in einem ersten Schnelldurchlauf über die Bühne. Sie stellten sich singend mit „Hallo“ vor, sangen praktisch eine Kurzfassung eines kompletten Programms und wollten nach wenigen Minuten mit „Machs gut!“ von der Bühne verschwinden. Zum Glück folgte noch der „Zugabeblock“. In einer perfekten Choreographie bewegten sich Jan Bürger, Oliver Gies, Sebastian Schröder und Lukas Teske über die Bühne, erzählten, diskutierten, hinterfragten und sangen, sangen, sangen. Ihre Lieder waren mal sentimental, fast morbide wie die Ballade „Kleiner grauer Falter“ oder ironisch wie „Lass dir Zeit“. Schier unendlich sind die Tonlagen, in denen die vier sich bewegen, kurzzeitig schaffte es Bassist Schröder bis in hohe Lagen und der Countertenor in den stimmlichen Keller. „Music“ in der A-cappella-Version von „Maybebop“ schaffte eine so verblüffende Hör-Illusion, bei der sich Zuhörer immer wieder selbst sagen mussten: „Nein, hier sind keine Instrumente, sondern nur die Stimmen der vier Künstler zu hören.“ Die Zugabe lieferten „Maybebop“ und die Chöre zusammen. Ganz zum Schluss schlug das Herz jedes Pfälzers im Saal noch höher, als „Maybebop“ vom Blatt das „Pfälzer Lied“ sang. Zum Artikel Rheinpfalz 19.03.14

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